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Warum kristallisiert Honig? Das steckt dahinter
Ein häufiger Anruf bei mir: 'Simon, mein Honig ist jetzt ganz fest und weiß geworden – ist er schlecht?' Die Antwort ist fast immer dieselbe: Nein. Das ist ein gutes Zeichen.
HONIG
Von Simon Tötschinger, Imker im UNESCO Naturpark Neusiedler See
2/26/20261 min lesen
Was ist Kristallisierung bei Honig?
Honig besteht hauptsächlich aus zwei Zuckerarten: Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker). Glukose ist weniger wasserlöslich als Fruktose – sie lagert sich mit der Zeit als feine Kristalle ab. Das ist ein natürlicher, chemischer Vorgang.
Je höher der Glukoseanteil im Honig, desto schneller kristallisiert er. Rapshonig zum Beispiel wird innerhalb von wenigen Wochen fest. Akazienhonig hingegen bleibt dank seines hohen Fruktoseanteils viel länger flüssig.
Ist kristallisierter Honig noch gut?
Absolut. Die Nährstoffe, Enzyme und Aromastoffe bleiben vollständig erhalten. Kristallisierter Honig schmeckt oft sogar intensiver und ist leichter zu dosieren – er bleibt schön auf dem Brot liegen, ohne wegzulaufen.
In ägyptischen Pyramiden wurde Honig gefunden, der über 3.000 Jahre alt war – und noch immer genießbar. Kristallisierung ist also wahrlich kein Verfallszeichen.
Woran erkennst du schlechten Honig?
Echter Honig verdirbt kaum. Problematisch wird es nur, wenn er zu viel Feuchtigkeit aufgenommen hat – dann beginnt er zu gären. Das erkennst du am säuerlichen Geruch und an kleinen Bläschen. Dieser Honig sollte nicht mehr gegessen werden. Aber: Das passiert fast ausschließlich bei falsch gelagertem oder gepanschtem Honig.
Wie machst du kristallisierten Honig wieder flüssig?
Stell das Glas in ein Wasserbad bei maximal 40 Grad Celsius – und warte. Das dauert etwas, ist aber die schonendste Methode. Bitte niemals die Mikrowelle verwenden. Die hohe Hitze zerstört Enzyme und Aromastoffe in Sekundenschnelle.
Noch einfacher: Kristallisierten Honig direkt so verwenden – zum Beispiel aufs Brot streichen oder im Müsli. Er schmeckt wunderbar.
Bei meinem Cremehonig habe ich den Kristallisierungsprozess übrigens kontrolliert – durch langsames Rühren bei niedriger Temperatur entsteht eine besonders feine, streichfähige Textur. Das ist kein Trick, sondern echtes Imker-Handwerk.
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